Le cœur Les lettres d'amour Aime-moi L'archive Je t'aime de tout le cœur
Baguette auf dem Hügel.

Noch kurz vor Sonnenuntergang, auf einem einsamen Hügel, inmitten einer grünen, friedlichen Landschaft, die sich nun langsam in dunkelstes Grün verfärbt, auf dem Rücken liegend, still, sehnsüchtig, hoffend, schmerzerfüllt, mich schließlich zwischen dem Farbspiel des weiten, überwältigenden Himmels verlierend, entkomme ich der friedlich-gewalttätigen Welt für einen Augenblick.

Vergessen hat diesen Augenblick, die arme Seele Mensch, die sich lebenslänglich allein der Arbeit verschrieb, vergessen das Selbst, das Ich.

Gereicht dem Tode die Hand, schmerzhaft, in Ketten gelegt.

Die erheiternden Momente des Tages, kaum noch wahrnehmen könnend, hektisch überfliegend, vergessend. Leere!

Das Herz, es schmerzt, die Gedanken füllen sich voll Pflichten, oh, zerstörerischer Mensch, behandelst die Seele, die nach Nahrung verlangt, wie das Nichts!

Verweile ich auf dem Hügel bis in die tiefe Nacht, noch immer mich verloren, kein Fuß in die Realität gesetzt. Sternenhimmel so klar, funkelnd, unwiderstehlich, das Auge vor Freude mit Tränen füllend, endlos erscheinender Sternenhimmel, Dunkelblau meines Herzens, ich schließe die Augen.

 

Au revoir, meine Herzchen!

 


 

 

25.9.12 04:22
 


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